u m f a s s e n d | t r a n s p a r e n t  | s i c h e r

Unsere Investment Philosophie

Unserem Investmentprozess liegen sechs Schlüsselprinzipien zu Grunde:

1. Wirtschaft erzeugt Wohlstand

2. Märkte funktionieren

3. Risiko und Rendite stehen in Beziehung

4. Vorteile durch Diversifizierung (Streuung)

5. Minimierung von Kosten

6. Die Struktur erklärt Renditen


1. Wirtschaft erzeugt Wohlstand

Kapitalmärkte haben Anleger immer für das zur Verfügung gestellte Kapital belohnt. Unternehmen stehen miteinander im Wettbewerb um zusätzliches Investmentkapital, während Millionen von Investoren täglich um die attraktivsten Renditen konkurrieren.

 

2. Märkte funktionieren

Der Wettbewerb sorgt für faire Preise bei Wertpapieren. 

Preise reagieren sofort auf neue Informationen und machen es für Käufer (Optimisten) und Verkäufer (Pessimisten)  schwer, systematisch von möglichen falschen Marktpreisen zu profitieren. Wir akzeptieren deshalb die vom Markt gebildeten Preise.


3. Risiko und Rendite stehen in Beziehung

Wir glauben, dass es nicht möglich ist, höhere als die Marktrenditen zu erzielen, ohne mehr Risiko einzugehen.

Entscheidend ist es ausschließlich die Risiken zu nutzen, welche tatsächlich zu höheren erwarteten Renditen für Investoren führen und konsequent jene Risiken zu vermeiden, die nicht zu langfristig höheren Renditen führen.


4. Vorteile durch Diversifizierung  (Streuung)

Das mit der Investition in Einzelwerte verbundene Risiko kann durch Diversifizierung leicht vermieden werden. Und zwar sowohl bei Anleihen als auch bei Aktien. 

Es ist nur konsequent, dass der Markt den Anleger nicht für das Einzelrisiko (sog. „unsystematisches Risiko“)  belohnt. Wenn Anleger ihre Investments konzentrieren, erhöhen sie ihr Risiko ohne zusätzlichen Gewinn oder höhere Rendite. Systembezogene Risiken können andererseits nicht wegdiversifiziert werden, da sie für den Gesamtmarkt normal sind.

Das klügste Vorgehen zur Minimierung von Risiko und zur Maximierung der Wahrscheinlichkeit, marktübliche Renditen zu erhalten, besteht darin, in den Gesamtmarkt zu investieren.  In gleicher Weise ist auch eine globale Diversifizierung vorteilhaft.


5. Minimierung von Kosten

Die mit der Verwaltung eines Portfolios verbundenen Steuern, Abgaben und Transaktionskosten haben eine direkte Auswirkung auf die Renditen. Bei gleichen übrigen Bedingungen suchen wir den kosteneffizientesten Weg um Marktrenditen zu erhalten.


6. Die Strukur erklärt Renditen

Unser Vorgehen leitet sich aus einem Sechs-Faktoren-Risiko-Preisfindungsmodell ab, das hauptsächlich auf der Arbeit der Professoren Eugene Fama (University of Chicago) und Kenneth French (Dartmouth University) beruht. Ihr Modell hat mit Erfolg die Risikofaktoren identifiziert und herausgearbeitet, die Anleger bei der Erstellung ihres Portfolios beachten sollten.

Im Wesentlichen sind dies 4 Faktoren zur Ableitung der Renditeerwartung von Aktien:

  • Markt (sog. „Beta“ oder auch Aktienmarktprämie). Aktien sind riskanter als Anleihepapiere, lassen aber höhere Langzeitrenditen erwarten.
  • Unternehmensgröße nach Marktkapitalisierung (sog. „Small Cap-Prämie).  Kleine Unternehmen haben eine höhere erwartete Rendite  als große Unternehmen.
  • Relativer Preis nach Kurs-Buchwert-Verhältnis (sog. „Value-Prämie). Unternehmen mit höherem Substanzwert (Value-Aktien) rentieren über längere Zeiträume besser als wachstumsorientierte  Unternehmen (Growth-Aktien). 

  • Erwartete direkte Profitabilität des Unternehmens (Profitabilitäts-Prämie).  Kurse von Profitablen Unternehmen entwickeln sich langfristig besser als der Gesamtmarkt.

Bei festverzinslichen Wertpapieren (Anleihen oder auch als Renten bezeichnet) gibt es 2 Faktoren zur Ableitung der Rendite:

  • Laufzeit (auch Liquiditätsprämie) : Kurz laufende  Anleihen verzinsen sich in der Regel niedriger als lang laufende Anleihen,unterliegen deshalb aber auch geringeren Schwankungen
  • Ausfallrisiko (auch Bonitäts- oder Kreditrisiko):  „Gute“ Schuldner zahlen weniger Zinsen, da das Ausfallrisiko geringer ist.

Wir glauben, dass festverzinsliche Anlagen in einem ausbalancierten Portfolio eine wichtige Rolle spielen. Und zwar vorrangig um die Schwankungen (Volatilität) zu senken, weniger als Quelle höherer Renditen.

Bei Festverzinslichen Papieren setzen wir deshalb konsequent auf kurze Laufzeiten und gute sowie sehr gute Schuldner. Diese feste Basis ist wichtig, um die höhere Gewinnerwartung bei Aktien nutzen zu können und trotzdem die Schwankungen so gering wie möglich zu halten.