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Die Strukur erklärt Renditen

Unser Vorgehen leitet sich aus einem Sechs-Faktoren-Risiko-Preisfindungsmodell ab, das hauptsächlich auf der Arbeit der Professoren Eugene Fama (University of Chicago) und Kenneth French (Dartmouth University) beruht. Ihr Modell hat mit Erfolg die Risikofaktoren identifiziert und herausgearbeitet, die Anleger bei der Erstellung ihres Portfolios beachten sollten.

Im Wesentlichen sind dies 4 Faktoren zur Ableitung der Renditeerwartung von Aktien:

  • Markt (sog. „Beta“ oder auch Aktienmarktprämie). 
        Aktien sind riskanter als Anleihepapiere, lassen aber höhere Langzeitrenditen erwarten.
  • Unternehmensgröße nach Marktkapitalisierung (sog. „Small Cap-Prämie).    

         Kleine Unternehmen haben eine höhere erwartete Rendite als große Unternehmen.

  • Relativer Preis nach Kurs-Buchwert-Verhältnis (sog. „Value-Prämie).                                     

          Unternehmen mit höherem Substanzwert (Value-Aktien) rentieren über längere Zeiträume besser als wachstumsorientierte            

           Unternehmen (Growth-Aktien). 

  • Erwartete direkte Profitabilität des Unternehmens (Profitabilitäts-Prämie).                          

         Kurse von Profitablen Unternehmen entwickeln sich langfristig besser als der Gesamtmarkt.

Bei festverzinslichen Wertpapieren (Anleihen oder auch als Renten bezeichnet) gibt es 2 Faktoren zur Ableitung der Rendite:

  • Laufzeit  (auch Liquiditätsprämie),  Kurz laufende  Anleihen verzinsen sich in der Regel niedriger als lang laufende Anleihen,unterliegen deshalb aber auch geringeren Schwankungen
  • Ausfallrisiko (auch Bonitäts- oder Kreditrisiko),  „Gute“ Schuldner zahlen weniger Zinsen, da das Ausfallrisiko geringer ist.

 Wir glauben, dass festverzinsliche Anlagen in einem ausbalancierten Portfolio eine wichtige Rolle spielen. Und zwar vorrangig um die Schwankungen (Volatilität) zu senken, weniger als Quelle höherer Renditen.

Bei Festverzinslichen Papieren setzen wir deshalb konsequent auf kurze Laufzeiten und gute sowie sehr gute Schuldner. Diese feste Basis ist wichtig, um die höhere Gewinnerwartung bei Aktien nutzen zu können und trotzdem die Schwankungen so gering wie möglich zu halten.


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